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Er erwiederte, daß Ermuͤdung und Hunger ihn zwaͤngen, ein bischen auszuruhen, zugleich ſetzte er aber, getrieben von Stolz und um nicht fuͤr einen Bettler gehalten zu werden, hinzu, daß er im Stande ſey, alles reichlich zu bezahlen. Bis jetzt war das Maͤdchen freundlich und mitleidig geweſen, bei dieſen Worten wurde ſie ernſt und argwohniſch. Sie zog ſich etwas zuruͤck und er⸗ kundigte ſich ſehr angelegentlich, ob er einen Paß habe. Deſodry erblaßte und antwortete nicht.„Sie duͤrfen mir meine Frage“, ſagte das gutmuͤthige Geſchoͤpf, ſeinen Schreck ſehend, „nicht uͤbel deuten. Ich verrathe niemand, aber die Befehle ſind ſo ſtreng„doch hoffe ich,
die Hausfrau wird es nicht ſo genau nehmen⸗
Kommen Sie nur mit.“ Deſodry druͤckte er⸗ freut dem Mädchen ein Goldſtuͤck in die Handz ſie fuhr wie vor einer Schlange davor zuruͤck. Ol o!“ rief ſie aus:„das iſt gefaͤhrlich. Allein was wage ich denn? Ich kann ja nicht leſen„ und man muß helfen. Darum kommen Sie nur.“ Sie verbarg jetzt das Goldſtuͤck ſorgfältig in ihrem Buſen und fuhrte


