Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ten, und ändert ſich darum die Zeit? Die Unter⸗ druͤckung dauert fort, wenn nicht von dieſer, doch von anderer Seite.

Außer Duclair wußte nur noch ein Menſch, daß Deſodry bei mir verſteckt lebte; dies war der ehrliche Onkel Lecog. Duͤclair hatte uns einen Brief von ihm mitgebracht; wir ſahen daraus, daß er weit entfernt war, alles, was vorging, ſo auf die leichte Achſel zu nehmen, wie es der ehemalige Advokat that. Er beſchwor Deſodry, ſich verborgen zu halten und keinen Schritt zu wagen, der ihn unerrettbar ins Verderben ſtuͤrzen wuͤrde. Um ſo mehr er⸗ ſtaunte ich, daß noch an demſelben Abend De⸗ ſodry uns erklaͤrte, der Onkel ſey ein Poltron und er wuͤrde morgen des Tages nach Paris reiſen. Die bedeutenden Summen, welche ihm Duͤclair uͤbergeben, und das, was er ihm er⸗ zählt hatte, hatten ſeinen Muth auf einmal an⸗ geregt. Er zweifelte nicht, daß ſeine andern Bekannten eben ſo edel und brav gegen ihn hanbeln wuͤrden, wie Duͤclair, wenn er ihnen nur Gelegenheit dazu böte, und beſonders rech⸗