Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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damit, zu verſicherndaß wenn Mad. Derblay, vielleicht durch Raͤnke beeintraͤchtigt, vor dem Cha⸗ telet*) verlieren ſollte, ſie an's Parlament appel⸗ liren wuͤrde, und daß es wenig freundſchaftlich von mir ſey, mich zum Werkzeuge der Feinde dieſer tugendhaften Frau zu machen.

Man ſieht, mein Freund blieb ſich auch bei dieſer Gelegenheit gleich. Er erhitzte ſich ohne Noth; die Idee, fuͤr die Ehre der Frauen, dieſer intereſſanten und ſchoͤnen Haͤlfte des menſchlichen Geſchlechtes zu fechten, riß ihn hin; er war dabei ſeinem neuen Syſteme, fuͤr das Wohl der Geſellſchaft zu wirken, trau, aber ſchon verwech⸗ ſelte er in ſeinem Eifer Recht und Unrecht, ſchon folgte er mehr dem Impulſe, den ihm ein liſtiger Charlatan und eine verſchmitzte Coquetts zu ertheilen wußten, als den Mahnungen der Vernunft. Meine W blieben ſomit ungehoͤrt.

*) Le Cour Chatelet. Dies iſt ein Gerichts⸗ hof in Paris, vor welchem in Sipilſachen in erſter entſchieden wird. d. ueb.