Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

wie Herr Derblay, auch nur im Mindeſten ſich zu einigen.Weder die vortreffliche Frau, fuhr er fort,noch ihr Anwald, noch ich, ſind einfäͤltig und niederträchtig genug, uns durch der⸗ gleichen erheuchelte Großmuth blenden oder ver⸗ fuͤhren zu laſſen. Ein ſolcher Wuͤtherich, wie dieſer Derblay, der alle gottliche und menſchliche Geſetze mit Fuͤßen tritt, und das vollkommenſte Weib elend machen konnte, muß unerbittlich beſtraft werden. Die Welt muß an ihm ein Exempel erleben, und Madame Derblay iſt es ihrem Geſchlecht, wie ihrer Ehre ſchuldig, den Böſewicht, der aus allen guten Geſellſchaften verwieſen werden muß, ohne Schonung der Strafe der Geſetze und der oͤffentlichen Verach⸗ tung Preiß zu geben.. Bei dieſen im hoͤchſten Pathos deklamirten Worten blieb er, und meine ruhigen und ver⸗ nuͤnftigen Vorſtellungen dienten nur dazu, den Thoren noch mehr zu erhitzen. Er ſprach von Reden, die er halten, von Schriften, die er drucken laſſen wollte, er faſelte von den aͤrgſten

Strafen, die Derblay treffen mußten, und ſchloß I.

3