Reſignation des entſchiedenſten Heiligen waͤre von ihr verwuͤſtet worden. Getrillt auf's Aeu⸗ ßerſte, vergaß ſich Derblay ein paarmal zu Dro⸗ hungen; Madam verzog den Mund und lachte den ehrlichen Tropf aus. Ein Anderer haͤtte durch⸗ gegriffen; Derblay war ruhig genug, auch dies zu verſchmerzen.„Wie ſollt' ich mich uͤber ein Weib erzuͤrnen!“ ſprach er, ſich ſelbſt Vorwuͤrfe machend, zu ſich, und ging in's Freie, um durch einen Spaziergang die aufgeregte Galle zu be⸗ ſaͤnftigen. Et kam zuruͤck, war gut und freund⸗ lich wie vorher, die unbarmherzige Coquette trieb es aber darum nur deſto ärger. Endlich riß ihm aber doch Einmal die Geduld. Eines Ta⸗ ges, von ſeiner boͤſen Hälfte im Beiſeyn der Kammerjungfer und der trefflichen Schwidger⸗ mutter auf's furchtbarſte gepeinigt, erbittert dar⸗ uͤber, jene hohnlaͤchelnde Zeugen ſeiner zu gro⸗ ßen Nachſicht zu haben, erhob er die Hand gegen die eigenſinnige Quaälerin, und nun war man an dem Ziele, nach welchem man ſo lange ge⸗ ſtrebt hatte. Zwar ließ Herr Derblay ſogleich die Hand wieder ſinken, zwar war er ſogar ſo
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