Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ſich aber dabei nicht wenig geſchmeichelt, daß man ſeinen Rath begehrte, und verſprach den angehenden Mitbruder in den Pandecten auf's Beſte zu unterſtuͤtzen. Entzuckt hieruͤber, verhehlte nun Deſodry dem neuen Freunde ſeine Plaͤne nicht länger. Er redete ihm von ſeinen Vorſätzen, der Geſellſchaft zu nutzen, von ſeinen vorhabenden großen Unternehmungen, zuletzt ſo⸗ gar von ſeiner Liebe vor, und hatte ſich hier gerade an den rechten Mann gewendet. Eitel, eingebildet, voll hochtrabender Pläne und Redens⸗ arten wie viele Rechtsgelehrte Frankreichs zu jener Zeit erfaßte Herr Duͤclair dies Alles mit Feuereifer, und verſprach wiederholt meinem Freunde, ſein Fuͤhrer auf der Bahn zu den Wiſſenſchaften, zum Ruhme und zum Vergnu⸗ gen welches, nebenbei bemerkt, der Juriſt nicht wenig liebte zu ſeyn. Bunt durch einander redete er nun dem jungen Manne von weitſchichtigen Unternehmungen und galanten Soupees, vom roͤmiſchen Recht und von Schau⸗

ſpielen, von Philoſophen und hubſchen Frauen vor,

und mit wirbelndem Kopfe trennte ſich endlich