male in der Kleidung eines Abbe ſah, erblickte er ſich jetzt vor dem Spiegel ſtehend, in der eines Stutzers.
Mad. Derblay, der er nicht unterließ, ſich ſogleich zu präſentiren, war entzuͤckt uͤber die Veraͤnderung. Sie fand ihn gewandt, liebens⸗ wurdig, und er gerieth auf's neue in Extaſe. Obſchon ſie es ihm geſtern verboten hatte, von Liebe zu reden, ſo ſprach er doch heute wieder davon, und ſie dagegen mit zärtlichen Blicken, von ewiger Seelenfreundſchaft⸗
Nicht lange, ſo trat auch Herr Duͤrlair in's Sprachzimmer. Als er den in einen Elegant verwandelten Abbe erblickte, laͤchelte er ſchlau, und Mad. Derblay beeilte ſich, ihn von der Standesveraͤnderung und den Abſichten des jun⸗ gen Mannes zu unterrichten, dabei ſeine Freund⸗ ſchaft und ſeinen Rath fuͤr ihren Muͤndel in Anſpruch nehmend.„Denn“, ſetzte ſie hinzu, „ich nenne ihn ſo, weil er mir erlaubt hat, mich fuͤr ſein Wohl zu intereſſiren, obſchon er älter iſt, wie ich.“
Herr Duͤclair laͤchelte hier von neuem fühlte
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