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Deſodry von ihm, nachdem ſie noch vorher ein
Rendezvous mit einander auf den Abend in der Oper verabredet hatten.
Wie gluͤcklich war jetzt mein Schwager! der erklaͤrte Schuͤtzling einer geiſtreichen und liebens⸗ wuͤrdigen Frau, der Freund des, nach ſeiner Meinung, erſten Rechtsgelehrten der Welt, der angehende Heros auf jeder Bahn des Ruhms; wie mußte ihn dies alles berauſchen!— Tau⸗ melnd vor Freude rannte er zu allen ſeinen Bekannten umher; ſogar zu Demoiſelle Vero⸗ nika und in's Seminar ging er, um ſich im neuen Glanze ſeines Seyns zu zeigen, und der ſanfte Vorwurf des ehrwurdigen l'Omont, jetzt ſchon durch ſein Wiedererſcheinen in dieſem Hauſe das geſtern gegebene Aergerniß gewiſſermaßen zu erneuern, beunruhigte ihn ſo wenig, wie die zorngluͤhenden Blicke des eifrigen Danriot und
die Seufzer ſeiner frommen Tante. Mitleidig
ſah er ſeine vormaligen Collegen, die Semina⸗
riſten an, l'Omont nannte er bei ſeiner Ruͤck⸗
kehr einen guten, aber ſchwachen Mann, Danriot
einen eingefleiſchten Pfaffen, ſeine Tante eine 2*


