hatten ihn niedergeſchlagen, und der Gluͤckwunſch der Mad. Derblay, den ſie ihm aus dem Wa⸗ gen zurief, ſchien ihm faſt gottlos. Als aber jett die Schöne mit der ihr eigenen Anmuth ihn noch einmal uͤber das Geſchehene lobte, als ſie, ihm ſchmeichelnd, in dem was Unuͤberlegtheit war, edle Entſchloſſenheit, in der kindiſchen Furcht heroiſchen Muth zu finden vorgab: da
ſchwoll ihm auf einmal das Herz, der letzte
Funke ſeiner alten kopfhaͤngeriſchen Frömmelei verſchwand, und mit Vergnuͤgen uͤberredete ſich ſeine gekitzelte Eitelkeit, er habe eine ſchoͤne That begangen.
So froh er aber hierdurch auch wurde, und ſo ſehr Mad. Derblay auch im belebten Ge⸗ ſpraͤch die geheimen Gefühle ihres Herzens gegen ihn verrieth, ſo war er doch noch zu ſehr Neu⸗ ling in der Welt und im Umgange mit dem zweiten Geſchlechte, um den Vortheil, den ihm dieſe Entdeckungen gewaͤhrten, zu benutzen. Jeder Andere wuͤrde jetzt an ſeiner Stelle von ſeiner Liebe, ſeinen Empfindungen fur die Schöne ge⸗ ſprochen haben; er wagte es nicht. Mit gluͤ⸗


