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quaͤlten, kann man ſich denken. Keine Ruhe, kein Schlaf kamen mehr in ſeine Augen, und be⸗ ſonders heftig war ſein Kampf in den letzten Vier
und Zwanzig Stunden. Enblich kam der Ent⸗
ſchluß bei ihm zum Durchbruch. Nein, rief er,
nach langem Nachſinnen am Abend vor dem
entſcheidenden Tage, ploötzlich aus, ich bin kein Heuchler, kein Pfaffe wie Falcol, und will auch
keiner werden! Wuͤrde ich nicht eine Luge, eine
Suͤnde begehen, wenn ich Geluͤbde leiſtete, denen meine Ueberzeugung nicht mehr inwohnt? Was iſt der Spott und Hohn der Welt gegen das Un⸗ recht, den Himmel zu beluͤgen? Und ich wuͤrde tugen, wenn ich jetzt noch.. Es iſt entſchie⸗ den, ich werde nicht Prieſter!“
Ein kurzer Schlaf der Erſchoͤpfung uͤberfiel
ihn bald nach dieſem ſchweren Entſchluſſe. Als er die Augen wieder aufſchlug, uͤberdachte er den
gefaßten Vorſchlag noch einmal, und fühlte ſich darin beſtärkt. Aber wie ihn ausführen? Er
war ſchon ſo weit gegangen, die Sache ſchon ſo tief verwickelt! Mit Beben dachte er an Dan⸗ riot, an das Aufſehen, welches ſein Schritt erre⸗


