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er ja noch nicht füͤr immer gebunden, daß fuͤr ihn ja noch Ruͤckkehr moͤglich ſey.
Dieſe Aeußerung fiel wie ein Blitzſtrahl zůn⸗ dend und erſchreckend in meines Freundes Seele. Er erblaßte, zitterte, alle ſeine fruͤheren Vorſätze, ſein ganzes bisheriges Leben, flogen in dieſem Moment wie zuͤrnende Geiſter drohend an ſeinem inneren Blick voruͤber. Die Schmach, von einem ſo beharrlich eingeſchlagenen Wege zuruͤckzutreten, ſtellte ſich ihm darz er ſtand auf dem Punkte, die Verfuͤhrerin wie einen zum Böſen leitenden Dämon zu fliehen. Da fiel aber ein Blick von ihm auf die ſchöne reitzende Geſtalt. Nein, das iſt kein Daͤmon! rief das gefangene Herz aus; das Unrecht kann nicht die Zuͤge der Anmuth und des Friedens erheucheln!
Gern haͤtte die Schone dem jungen Manne den geiſtlichen Stand ganz ausgeredet; es war
der geheime Wunſch ihrer Seele, ihn gänzlich
frei zu ſehen, frei fuͤr ſich, denn ſie liebte ihn ja! Aber, noch war ſie es ja ſelbſt nicht, und wenn Deſodry vorlaͤufig nur den vorhaben⸗ den Schritt der Prieſterweihe aufgab, ſo war er


