Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſehen, und ſeine Niedergeſ chtagenheit, der Kampf

in ſeinem Innern, war heut ſo groß, daß es

ſelbſt nicht den wenig geuͤbten Augen ſeines braven Onkels entging, der aber doch, als ich

ihm die wahrſcheinliche Urſache der Beaͤngſtigung

ſeines Reffen ſagte, ſich nicht davon uberzeugen

Lonnte, daß der fromme und keuſche Gabtiel

Liebe und Sehnſucht zu der Gattin eines Andern

empfinden konne, und mich uͤber meinen Fehl⸗

ſchuß, wie er es nannte, tüchtig auslachte.

Wenige Wochen darauf feierte ich meine Hochzeit mit Paulinen. Wir waren vergnuͤgt und gluͤcklich; nur Einer befand ſich in unſerem Familienkreiſe, deſſen Bruſt an dieſem Tage beengt war. In zehn Tagen, ſagte mein Freund ſtill ſeuf⸗ zend zu mir feiere ich auch meinen Ehrentu. O, ich werde ja wohl auch gluͤcklich ſeyn!

In dieſer Zeit ſollten naͤmlich nicht weniger wie Zehn junge Abbes durch die Hand eines Bi⸗ ſchofs die prieſterliche Weihe zum Sous⸗Diaconat echalten. Deſodry war unter der⸗ Zahl, und es iſt bekannt, daß einmal dieſe Weihe empfangen, kein Ruͤcktritt mehr moͤglich iſt.