Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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entgegen, wo er die untiedeetufichen Geluͤbde ablegen wuͤrde.

Nach einigen Tagen traf die Antwort auf meinen Brief an Mad. Deſodry ein; ſie war, wie wir ſie wuͤnſchten, und ich eilte nun in Beglei⸗ tung von Onkel Lecoq zum Erſtenmale nach dem Kloſter, in welchem Pauline lebte, um der Geliebten unſer Gluͤck zu verkuͤnden. Denſelben Tag war auch Deſodry hingegangen, um die Schweſter zu ſprechen. Mit Schreck und Freude zugleich erblickte er auch Mad. Derblay im Zimmer. Er hatte ſie lange nicht geſehen, ſein Herz ſchlug ihr ungiſtüm, mit aller Gewalt der unterdruͤckten Liebe entgegen. Noch war er dort, als wir kamen. Unſer Entzuͤcken, unſere Freude erfuͤllte ihn mit Gram und Luſt zugleich. Meinem Wunſche gemaͤß, ſollte meine und Paulinens Verbindung ſehr bald ſeyn, und meine Braut ſchon in ein Paar Tagen das Kloſter verlaſſen, und bis zu unſerer Verheirathung bei ihren Verwandten wohnen. Dieſe Anordnung erfüͤllte ihn mit neuem Schmerz: er verlor dadurch großtentheils die Gelegenheit, Mad. Derblay zu