Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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trigue ſich ſo ernſtlich fur ſein Schickſal inter⸗ eſſirt hatte, endete jetzt damit, mit wahrem Ge⸗ fuͤhl an dem Bewunderer ihrer Reitze zu haͤngen.

Zu klug jedoch, um die Herrſchaft uͤber ih⸗ ren Kopf dem Herzen ganz zu uͤberlaſſen, huͤtete ſie ſich wohl, ſelbſt den Fluͤchtling zu ſich zu⸗ ruͤckzurufen. Pauline, die gute, argloſe Pauline, mußte in ein Paar Zeilen ſich gegen den Bru⸗ der beſchweren, daß er ſie ſo lange vergaß, und vor dieſer ſchweſterlichen Einladung ſchwanden naturlich alle Bedenklichkeiten Deſodry's da⸗ hin. Mad. Derblay zeigte ſich uͤbrigens die⸗ ſen Tag nicht im Sprachzimmer, aber in dem Augenblick, wo mein Freund wieder ging, erſchien ſie wie zufällig an einem Fenſter des Corridors, und mit ihrem Bilde tief im Herzen, betrat Deſodry ſeine einſame Zelle wieder.

Dieß war die Lage der Dinge, als ich von meiner kleinen Reiſe in die Heimath wieder in Paris ankam. Mit Erſtaunen und Freude ſah ich die Veranderung, welche mit meinem Freunde vorgegangen warz er hatte jetzt, da Falcol nicht mehr zwiſchen uns ſtand, ſeine ganze, alte Herz⸗