Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Einen glůͤcklicheren Augenblick hatte er noch nie erlebt. Liebe und Eitelkeit fuhlten ſich gleich geſchmeichelt durch dieſen Ausſpruchz er wagte nichts mehr zu ſagen, aber gefeſſelter⸗ wie je, verließ er das Kloſter⸗

Dennoch hatte er den Much, einige xnge nicht wieder hinzugehen, und obſchon hieruͤber vielleicht jede Andere wuͤrde betroffen geweſen ſeyn, ſo freute ſich Mad. Derblay doch im Ge⸗ gentheil daruͤber. Die erfahrne Frau ſah hierin nur den hellen Aufblitz ſeiner Liebe zu ihr, und ihre Eigenliebe und auch ihr Herz waren gleich

froh daruͤber. Ich ſage, auch ihr Herz,

denn wirklich war das, was anfänglich nur ein Spiel ihrer Laune war, nach und nach auch bei ihr Sache des Herzens geworden. Fuͤr die Schöne ſelbſt war jetzt zum erſtenmal die Stunde gekommen, in welcher ſie empfand; aus der gefallſuͤchtigen Coquette war eine zaͤrtlich Liebende geworden, und ſie, die anfänglich nur darauf ausging, einen jungen, geiſtreichen und huͤbſchen Abbe mehr an ihren Triumphwagen zu ſpannen, ſie, die fruͤher blos aus einem Hange zur In⸗ 10*