Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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es wohl ſeyn könne, der im Geheimen alle die Ka⸗ balen und Raͤnke anſponne, die ihm ſchon ſo vielen Kummer verurſachten: und als nun ihm endlich die Augen aufgingen, da war es bereits zu ſpät und die Sache zu tief hinein böſe. Die einſtige Zuneigung der Schuͤler des Hauſes, deren ſich Omont fruͤher allgemein erfreute, war, Dank der ſchändlichen Betriebſamkeit des Abbes, ge⸗ wichen, deſſen Liſt es gelungen war, Alle fuͤr ſich zu gewinnen, indem er mit kriechender Ge⸗ wandtheit jedem nach dem Munde redete, und ſo eben ſo gut mit dem Gefuͤhlsſchwaͤrmer nebelte, wie mit dem Zeloten eiferte.

um ſich aber, waͤhrend er L'Omont in un⸗ tergrub, dabei zugleich vor jedem Vorwurf, als triebe ihn Eigennutz, zu ſichern, wußte er die Sache ſo geſchickt zu drehen, daß man bei den Behorden, denen die Klagen uͤber die ſträfliche Schwäche des erſten Vorſtehers treulich hinter⸗ bracht wurden, anfuͤnglich auf den Gedanken kam, Danriot mit der Wuͤrde, die dem Abbe 'Omont entzogen werden ſollte, zu bekleiden, eine Sache, die Falcol um ſo leichter geſchehen