Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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gen, ſeinen Leichtſinn und ſeine Verwegenheit machte. Streng bedrohte er ihn mit den ſchwer⸗ ſten Strafen dieſſeits, und jenſeits mit dem un⸗ ausloͤſchlichen Zorne des Ewigen und verweigerte ihm hartnaͤckig die Abſolution. Die Wirkung dieſes Benehmens auf Deſodry war ſchrecklich. Weinend verſprach der Zerknirſchte noch denſel⸗ ben Abend an Falcol, Mad. Derblay nie wieder zu ſehen, und ſchon triumphirte der Heuchler, dem jetzt Alles ſich nach Wunſch und Willen zu geſtalten ſchien. 5

Mehr wie je von ihm unterjocht, hatte die betſchweſterliche Veronika den Vorſatz gefaßt, noch auf ihre alten Tage den Schleier zu nehmen, und die eine Haͤlfte ihres Vermoͤgens dem Klo⸗ ſter, in welches ſie zu treten gedachte, die andere aber ihrem Beichtvater zu uͤberge⸗ ben; im Seminar war dagegen der Moment herangekommen, den Falcol ſo lange vorbereitet hatte. Wie immer der Fal bei Menſchen gu⸗ ter Art iſt, ſo hatte auch l'Omont geraume Zeit nicht den geringſten Verdacht gegen Falcol ge⸗ hegt, und es ſich nicht einfallen laſſen, daß dieſer