Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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prophezeiht hatte, und während er ſich uͤber die

Froͤmmelei ſeiner Schweſtern aͤrgerte und ſich mit

nichts mehr zu troͤſten wußte, als mit der eitlen Hoffnung, daß die Zeit noch manches aͤndern könne, triumphirten der Abbe Falcol und die nicht minder fromme Mademoiſelle Veronika, die nun

beide möglichſt die Ausfuͤhrung von Deſodry's

Vorhaben beſchleunigten. Wirklich erſchien Ga⸗ briel auch bald in der Soutane vor ſeinem er⸗ ſtaunten Onkel, und abermals hatte ich hier Ge⸗ legenheit, die Eitelkeit meines Freundes durch⸗ ſchlagen zu ſehen, der ſich in feinem neuen Co⸗ ſtüm, mit den Beffchen am Halſe, der Tonſur auf dem Haupte und dem rund geſchnittenen und zierlich friſirten und gepuderten Haarkranz umher, nicht wenig zu gefallen ſchien, und Einmal uͤber das andere ſich hoͤchſt vohlgefalig im— betrachtete.

In der Familie des vhn hatten ſich unterdeſſen manche Veraͤnderungen zugetragen. Herr Lecog hatte ſeinen Handel niedergelegt und ſich eine hubſche Gartenwohnung in der Straße Tournelles, nach dem Boulevard zu, gemiethet;