oder geleſen hatte, brachte er vor, umſonſt! Gabriel blieb bei ſeinem Vorſatze, und ärgerlich rief er nun aus:„Ich will verdammt ſeyn, wenn die Veronika und ihr Thor von Beichtvater dir dieſe Marotten nicht in den Kopf geſetzt haben. ¹
Dieſer Ausſpruch reichte hin, den Füngling zu erzurnen; Herr Lecog aber, gutmuͤthig wie immer, lenkte ſchnell ein, und mit leiſer Jronie
bemerkend, wie es ihm zur Ehre und zum Ver⸗
gnuͤgen gereichen wuͤrde, einen Heiligen in ſeiner Familie zu ſehen, ſchob er die Entſcheidung des vorhabenden Schrittes auf den Ausſpruch von Deſodry's Mutter, die denn doch wohl nothwen⸗ dig ihre Einwilligung dazu geben muͤſſe. Hier hatte mein Freund aber leichtes Spiel. Ma⸗ dame Deſodry nahte ſich nach und) nach jenem Alter, in welchem Lebedamen ſich nicht ſelten von den Lockungen der Welt zuruͤckzuziehen pflegen, um nun, ſtatt wie bisher mit der Erde, mit dem Himmel ein Bischen zu coquettiren. Der Ent⸗ ſchluß ihres Sohnes war daher der guten Dame gar nicht ſo unannehmlich, wie Onkel Lecog dies


