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dieſes Ausſehens wegen ſeine Schweſter dies Ge⸗ baͤude ganz beſonders, und ſah es gern, wenn man das alte Gemaͤuer ein Schloß nannte.
Gegen Mittag erſchien endlich Mad. Deſo⸗ dry. Sie war noch jung und ſehr huͤbſch, doch dabei auch ſehr blaß, was ſie jedoch durch etwas aufgelegtes Roth zu verbeſſern ſuchte. Im Ganzen glich ſie uͤbrigens mehr der ernſten Vero⸗ nika, als ihrem jovialen Bruder, doch war nicht zu verkennen, daß ſie ſanfter und ſchmachtender, wie dieſe, und keineswegs der Welt ſo entſagend war, wie Veronika dies ſchien. Sie ſuchte zu gefallen und gefiel; ſchade nur, daß große Lau⸗ nenhaftigkeit ihr Erbtheil war. Die kleinſte Unannehmlichkeit regte ſie an, aber gleich darauf war ſie wieder guͤtig und zuvorkommend, und ihre Kinder ſchalt und liebkoſete ſie in einem Athem, ein Betragen, wobei die kleine Pauline, wenn der Unwille ihren Bruder traf, am meiſten zu leiden ſchien, und das zuletzt ſelbſt den ſonſt immer heiteren, Lecoq ſo unangenehm wurde, daß er nicht umhin konnte, etwas von kraͤnklichem Eigenſinn vor ſich hin zu murmeln.


