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und ich zugleich meine Mutter in Montereau
ſehen. Bei der Ruͤckkehr ſollte ich, ſo war der
Plan, ein Paar Tage in Melun verweilen.
Dies geſchah. Nach einem kurzen Aufent⸗ halte im elterlichen Hauſe, wo die ſorgſame Mut⸗ terliebe nach allem, was mir in der Zeit der Tren⸗ nung begegnet war, geforſcht und mit Freuden bemerkt hatte, daß der Sohn unverdorben geblie⸗ ben, machte ich mich wieder auf den Weg, und ward von meinem Freunde und ſeiner kleinen Schweſter eingeholt, die ſich mit kindlicher Offen⸗ heit, wie an einen Bruder, an mich ſchloß. Als wir in's Haus traten, benachrichtigte man uns, ja ſtille zu ſeyn, denn Mad. Deſodry, die den Tag vorher eine furchtbare Migräne gehabt hatte, ruhe ein wenig. Wir gingen alſo mit dem Onkel einſtweilen in den Garten, und ich gewann Zeit, mir das Gebaͤude, in welchem die Mutter meines Freundes wohnte, von außen in Augen⸗ ſchein zu nehmen. Es lag in einer Vorſtadt, war groß und in einem Sttyle erbaut, der an die Schloſſer der alten Feudal-Barone der Vorzeit erinnerte. Wie mir Lecog erzaͤhlte, ſo liebte eben


