Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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von einander, und als endlich das Fahrzeug am St. Paulsthore anlangte, ſchlug meine Mutter dem Conducteur vor, daß ſie den jungen Deſodry ſelbſt zu ſeinem Onkel bringen wollte, was denn jener auch gern zugab, und was mich mit großer Freude erfuͤllte.

Es war gerade an einem Sonntag, als dies geſchah. Ueberall ſah man geputzte Männer und Frauen, die theils dem Vergnuͤgen nach⸗ gingen, theils den geoͤffneten Kirchen zuſtroͤmten. Ich ſah dies alles, neu, wie mir die Umgebung war, mit ſtaunender Bewunderung an, als plötz⸗ lich Deſodry ſich von der Seite meiner Mutter entfernte und mit dem lauten Ausruf:Mein Onkel! einem kleinen dicken Mann zueilte, der behaglich auf einem Lehnſtuhl hinter einer halb

gesffneten Ladenthure ſaß. Auf den Ruf des Herrn

Lecoq kam jetzt auch ſeine Gattin herbei: Meine Mutter uͤbergab den Brief, und wir wurden mit den größten Freudenbezeugungen empfangen, ja ich hatte ſogar das Gluͤck, dem Onkel und der

Tante meines neuen Freundes ſo zu gefallen, daß

beide mir faſt dieſelben Liebkoſungen erwieſen,