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Seine, und mein Herz ſchlug dabei hoch auf vor Entzuͤcken. So waren wir bei der Bruͤcke von Meluͤn vorbeigekommen, als ich einen kleinen Kahn anſichtig wurde, in welchem ein Dienſt⸗
maädchen ſaß, das ein vier- bis fuͤnfjaͤhriges
Mäadchen auf dem Arme hielt, waͤhrend ein Knabe von meinem Alter, in Trauer wie ich gekleidet, neben ihr ſtand. Der Kahn ſteuerte auf uns zu, und als er an uns heran war, ſagte das Frauen⸗ zimmer zu dem Fuͤhrer unſeres Schiffes, daß ihre Herrſchaft, Madame Deſodry— eine reiche Ei⸗ genthuͤmerin zu Melun— wuͤnſche, er möge ih⸗ ren Sohn, der in's Collegium nach Paris kaͤme, mitnehmen. Zugleich uͤbergab ſie einen Brief an den Onkel des Knaben, Herrn Lecoq, Tuch⸗ haͤndler in der Straße St. Paul, als wohin der junge Deſodry gebracht werden ſollte,
So fuͤhrte mich mein Geſchick im Moment meines Austritts aus dem väterlichen Hauſe mit dem Freunde meines ganzen nachherigen Lebens zuſammen, und die Innigkeit, welche er beim Abſchied von ſeiner kleinen Schweſter Pauline zeigte, und die Liebe, mit welcher das Kind ſich


