Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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jezt die Pferde, ſie ſprangen ſeitwarts, der Wa⸗ gen ſturzte um, und mit zerbrochenem Schenkel blieb Dauvert liegen. Sein Geſchrei, das Ge⸗ ſchrei des Poſtillons lockte endlich Menſchen her⸗ bei; ſind dies fuͤhlende Weſen, die, dem Un⸗ gluͤcklichen in dieſer Wildniß beizuſtehen, kom⸗ men? Rein! es ſind Rauber, welche herbeieilen, den Räuber zu pluͤndern. Dem Poſtillon gelingt es, zu fliehen; Dauvert aber, hůlflos am Boden liegend, hat noch Lebenskraͤfte genug, um zu ſehen, wie man ihm gewaltſam ſein Porte⸗ feuille, die Frucht aller ſeiner Ränke, raubt; er behält die Beſinnung noch lange genug, um zu fuhlen, wie man ihn, nachdem man ihm Alles, ſogar einen Theil ſeiner Kleidung, genommen, tiefer in das Gebuͤſch hineinſchleppt und ihn hier mitleidslos ſeiner Verzweiflung uͤberläͤßt. Jezt war denn endlich die Stunde gekommen, wo der Ungluͤckliche in ſchnellen Bildern ſein ver⸗ gangenes Leben an ſich voruͤbergleiten laſſend, die Hand des Ewigen erkannte und, zum erſten⸗ male in ſeinem Leben den Blick nach oben wen⸗ dend, wo die Vergeltung wohnt, ſinkt er, zer⸗ druͤckt von einem entſetzlichen Gefuhle, in wußtloſigkeit hin..