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geſunkener Credit erlaubte, bei einigen Wuche⸗ rern auf, und reißte mit der auf dieſe Art zuſam⸗ mengebrachten, ziemlich anſehnlichen Summe in aller Stille ab. Er nahm ſeinen Weg nach der Schweiz, hoffend, hier im fremden Lande das, was er ſeinen Glaͤubigern und ſeiner Frau raubte, ruhig verzehren zu koͤnnen. Ie1
Allein, ohne Bedienten, faͤhrt er Tag und Nacht; ſchon iſt er der Grenze nahe, ſchon ath⸗ met er neu auf; nie hat er in einer groͤßern Angſt geſchwebt.... Jenſeits Frankreichs Gren⸗ zen will er Ruhe finden, denn, ſo wenig er ſich auch bisher darum bekuͤmmert hatte, ſo wachte doch bereits das Gewiſſen in ihm auf und jen⸗ ſeits, jenſeits der Grenze dachte er dies Alles zu betäuben!... Der Abend des dritten Tages war gekommen; ein ſchweres Gewitter uͤber⸗ raſchte den Reiſenden; der Regen ſchoß in Strö⸗ men herab, ununterbrochen rollte der Donner, flammten die Blitze um ihn her; die Wege im Gebirge waren rauh und gefaͤhrlich, ploͤtzlich rief, das Ganze auf den Gipfel zu bringen, der Poſtillon: er habe ſich verirrt, verirrt in einer Gegend und in einer Nacht, wo jeder Schritt Gefahr bringen konnte. Ein Geraͤuſch erſchreckte


