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Ungluck einmal losbricht, man dann auch leicht durch die kleinſte Widerwaͤrtigkeit gereizt werden
kann. Rachdem Dauvert mehrere heftige Sce⸗
nen mit ſeiner Frau gehabt hatte, duellirte er ſich mit ein Paar von ihren Liebhabern, wurde hierdurch naturlich noch gereizter und mißhan⸗ delte zulezt die ſchoͤne Alphonſine. Außer ſich, verließ die Dame das Haus und zog ſich zu einer Freundin zuruͤck. Jezt war Herr Dauvert durch einen Prozeß auf Trennung— denn man ſcheidet ja im neuen Frankreich nicht mehr—
bedroht und, was noch ſchlimmer war, zugleich
auch damit, Rechenſchaft von der Verwaltung des Vermoͤgens ſeiner Frau geben zu muͤſſen. Kaum hoͤrten dies Leztere ſeine Glaͤubiger, ſo begannen ſie ihm auf den Leib zu ruͤcken, und um das Maaß des Ungluͤcks voll zu machen, faßte man im Miniſterium zugleich den Gedan⸗ ken, ihn noch wegen einiger, kurzlich erſt an den Tag gekommener unterſchleife, zur Rede zu ſtellen. So geaͤngſtigt von allen Seiten, faßte er einen heroiſchen Entſchluß; ſchnell raffte er die eignen und ſeiner Frauen Kleinodien zuſam⸗ men, verwandelte ſie in Geld, verkaufte unter der Hand ſein Mobiliare, nahm, ſo viel es ſein


