Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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ganzen ſchmachvollen Sache genau kannte, ſo litt auch eben hierdurch ſein Credit in der oͤffent⸗ lichen Meinung keine dauernde Störungz im Gegentheil lachte ihm alles noch ferner zu. Bald ſollte ſich ſein Vermoͤgen noch vermehren; Herr Duͤbrocard, ſein Schwiegervater, ſtarb; es fand ſich kein Teſtament vor und Madame Dubrocard ſah ſich ſomit der Gnade ihrer Toch⸗ ter und ihres Schwiegerſohnes hingegeben. Dieſer Schwiegerſohn, von Tage zu Tage mehr dem Grundſatze anhängend: daß man nur das eigne Wohl im Auge haben muß, glaubte jetzt keine Ruckſicht mehr auf die Mutter ſeiner Frau nehmen zu duͤrfen. Er erlaubte ihr nicht, wie ſie es wuͤnſchte, ihren Wittwenſitz in jenem Landhauſe aufzuſchlagen, wo er ſich einſt, um das Vermoͤgen und die Hand der Tochter ſei⸗ nem Freund Georg zu rauben, durch eine Luͤge einſchlich, und die Arme, fur ihren Stolz und ihre Eitelkeit hart beſtrafte Madame Duͤbro⸗ card ſah ſich demnach gezwungen, ſich in eine kleine, duͤrftige Wohnung in eine abgelegene Vorſtadt zuruͤckzuziehen, wo ſie das ihr von der Gnade ihrer Kinder ausgeſetzte geringe Jahrgehalt verzehrte und keine andere Geſell⸗