Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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ſchaft mehr hatte, als die der Madame St. Firmin, der Witwe des Doctors, welche durch die ihr von ihrem Reſfen Duͤpre gemachten Chicanen, zu einem eben ſolchen duͤrftigen Looſe verurtheilt war. Hier beweinten noch oft die beiden Witwen den Tod ihrer Maͤnner, den Verluſt ihres Vermoͤgens und das. aller ihrer Hoffnungen.

Kaum war die Zeit der Trauer als Dauvert, beſtens unterſtutzt von ſeiner Frau, ſeinen Aufwand verdoppelte. Madame zeigte ſich in allen Geſollſchaften, in allen Theatern; Herr Dauvert gab große Gaſtmahle und Baͤlle, ſpielte hohes Spiel, hielt ſich Maitreſſen und genoß den ehren⸗ vollen Ruf, ein kuͤhner Pointeur am Farotiſch und ein galanter Liebhaber bei gewiſſen Damen zu ſeyn. Mitten unter dieſem Strom von Vergnuͤgungen, mitten unter dieſem Pomp, begegnete ihm jedoch eine Unannehmlichkeit. Er zog ein ſehr bedeutendes Gehalt, er beſaß mehrere fette Sinecuren und hatte das große Vermoͤgen ſeiner Frau; aber, konnte dies alles wohl die Verſchwendung von ihm und ſeiner Frau decken? Er begann deswe⸗ gen ſeinen Credit zu mißbrauchen, ſeinen Einfluß zu verkaufen. So ſchlau und geheim er die