Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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ſo weit gekommen, eine reiche Parthie zu machen. Ohne etwas gelernt zu haben⸗ ohne beſondere Fähigkeiten, war es ihm durch eben dieſe Mit⸗ tel gelungen, mehrere einträgliche und bedeu⸗ tende Stellen zu erhalten, und er, der lange genug im Staube vor den Miniſtern und den Großen herumkroch, ſah nun ſeinerſeits wieder Andere um ſich herumkriechen. Allerdings hatte der Augenblick, in welchem Georgs Sache

ſiegte, ihm vielen Aerger und große Beſtuͤrzung 5

verurſacht; aber hatte er nicht doch im Grunde ſeinen Haß und ſeinen Reid befriedigt? Das Vermoͤgen des Herzogs, nach welchem er ſo emſig rang, war ihm zwar entſchluͤpft; aber auch Georg hatte nichts erhalten; es hatte die⸗ ſem zu nichts gedient, als ihm zahlloſen Ver⸗ druß und einen bitteren Kummer zu machen, den noͤmlich, die gute Handlung, welche ihm

aufgetragen war, nicht ganz erfuͤllen zu kon⸗

nen; Dauvert dagegen, der ſeine Rolle bei den Verwandten von Georg und den Erben des

Herzogs ſo geſchickt im Geheim zu ſpielen wußte,

genoß doch wenigſtens den Triumph, den Geg⸗ ner gewiſſermaßen uͤberwunden zu haben. Da übrigens niemand ſeine Theilnahme an der