Teil eines Werkes 
2. Band (1825)
Entstehung
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nale kaufen, aber einige hatten ſich ſubſt verkauft und verdienten ihr Geid, indem ſie mit niedriger Schmeichelei im Stüube krochen; man wagte es pamals noch nicht, die Stimini rechtmaͤßiger Wähler zu üngehen und neue Scheinwähler zu machen, aber man hatte die Vorſi cht, denen, deren Stimmen man ucht ſicher war, einige Etleichterungen hoffen zu läſſen, und denen⸗ auf die man iechnen konnte, zu verſtehen zu geben, daß man die Wittel habe, ihnen dieſes und jenes aufjubůiden, falls ſie nicht in eineinguten Sinüe ſtinimten. Gewiß wagte man damals noch nicht, den Veh⸗ lern zuzumuthen, ihre Stimmti vfen abzuge⸗ ben; furchtſamen Gemüthern Fütütienbtern die ohne ihr Amt nicht eriſiten konnten, gab man jedoch unter der Hand zu verſtehen, daß ſie ſich verdůͤchtig machei wüiden, wenn ſie ihre Zettel derbergen wuͤrden⸗ Zohloſe Agen⸗ ten durchogen eifrig das Land, um die Ge⸗ muͤther zu bearbeiten; feile Federn mußtelt ſchreiben und ihre, fur und gegen die Wahl⸗ Candidaten gerichteten Pamphlets und Bro⸗ ſchuͤren wurden verſchwenderiſch ausgetheilt.