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en pcer Schrifeler. 5
Um ſeinem neuen Berufe Ehre zu macheg, zute er ſich einen großen Plan ausgeſonnen, deſen Gelingen ſeinem Intereſſe auf zweifache Art nutzen ſollte; auf einer Seite arbeitete er daran, indem er auf's uͤbertriebenſte ſeinen wachſenden Einfluß bei dem Miniſter ſchilderte, ſi ch ench mehr in die Gunſt von Herrn und
Madame Duͤbrocard zu ſetzen; auf der andern
hoffte er dadurch, daß er Alphonſinens Vater fuͤr die miniſterielle Parthei zu gewinnen ſuchte, ſch ein Recht auf die Dankbgilei des Her⸗ zogs zu erwerben.
Bei ſeinem Auftreten hatte er eich gegen
Důbrvcard als ein heißer Liberaler gezeigt; nach und nach, ſehr vorſichtig und ſehr lang⸗ ſam, benutzte er ſein Uebergewicht uͤber den
Mann, um den ehrlichen General⸗ Finanzein⸗
nehmer bemerklich zu machen, daß es ſich doch im Grunde fuͤx einen Mann, der eine Stelle von der Regierung bekleidete, nicht fuglich
paſſe, ſich in Oppoſition mit dem Miniſterium
zu zeigen. Geſchickt wußte er dem heißen Pa⸗
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