Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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358 Ein andermal halte er wieder von ſeinem ge⸗ ringen Vermögen geſprochen, zugleich aber auch die Vorzuge ſeiner Geburt erwähnt; dann war er auch hicht ohne Hoffnung; er hatte einen Onkel, der Wittwer und kinderlos war; ſeine Einkuͤnfte herdoppelten ſich mit dem Tode einer ulten, chrwürdigen Dame, welcher er eine Leib⸗ rente zu zahlen hatte, u. ſef.

Madame Duͤbrocard fuͤhlte ſich von dem Gedanken geſchmeichelt, einen Edelmann zum Schwiegerſohn zu haben; auch Herrn Duͤbro⸗ card war dieſe Ehre, trotz ſeines Civismus, nicht ganz gleichgültig. Allerdings hielten ſo⸗ wohl er wie ſeine Frau, viel auf das Geld, aber Georg fuhr fort zu ſchweigen, und ſo gab man denn Dauvert zu verſtehen, daß, wenn es ihm gelänge, eine anſehnliche Anſtel⸗ lung zu erhalten, die Hand der reichen Erbin ihm nicht verſagt werden ſollte.

Jezt hatte Dauvert nichts Eiligeres zu thun, als ſeinen Freund Georg aufzuſuchen.

Er ſagte ihm, daß er ſich ſchäme, länger ein muͤßiges und unthaͤtiges Leben zu fuͤhren, daß er ſich vorgenommen habe, ſeinem Vater⸗