Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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lande nůtzlich zu werden; dabei berief er ſich auf die Broſchuͤren und politiſchen Pamphlets⸗ die er fruͤher herausgegeben hatte und die, wie er behauptete, zum Theil einen europäi⸗ ſchen Ruf erlangt haben ſollten, und nachdem er auf dieſe Art dem ehrlichen Georg gehoͤrig Sand in die Augen geſtreut hatte, bat er ihn⸗ ihn ſeinem Miniſter vorzuſtellen.

Georg wuͤrde ſich einen Vorwurf daraus gemacht haben, dem Wunſche ſeines alten Ka⸗ meraden nicht zu genägen; er brachte ihn zu

dem Staatsmanne. Sie wurden hier ſehr wohl

empfangen; die unwillkuͤhrliche und faſt ge⸗ zwungene Achtung welche der Miniſter Georg zollte, hatte ſich in der lezten Zeit noch ver⸗ mehrt. Der alte Herzog legte Dauvert meh⸗ rere Fragen vor, und dieſer antwortete mit Leichtigkeit, Gewandtheit und feiner Schmei⸗ chelei, ohne ſich doch dabei das Anſehen zu geben, als wolle er ſchmeicheln. Als ein guter Menſchenkenner ſah der Miniſter ſehr bald⸗ daß Dauvert eine ganz andere Art von Ver⸗ dienſten beſaß, wie Georg, die aber deswegen nicht minder im Staatsdienſte, wie er ein⸗