ſchwieg einen Augenblick; dann fuhr ſie fortr „Wir beſinden uns wohl hier. Madame Duͤbrocard zeigt ſich wie eine nahe Verwandte „. Die gute Alte hielt hier mit einem neuen Seufzer inne....„Ja, ja, wir befinden uns ſehr wohl hier, aber Victorine und ich koͤnnen doch das Haus des 6 Großonkels nicht vergeſſen.“
Ohne zu ncibiechen hatte gieig mit der groͤßten Aufmerkſamkeit dieſe Erzählung angehoͤrt. Als Madame Deschamps aufhoͤrte zu ſprechen, da ergriff er ihre Hand„druckte ſie ſchweigend und ſagte dann:„Ich danke Ihnen fuͤr die Zuneigung, die Sie Mademoi⸗ ſelle Lorſay erweiſen.“ Dann verſank er in Nachdenken und fuhr bald darauf nach Paris zuruͤck.
Zwei Tage nachher kam er von neuem in das Schloß; der Zufall wollte, daß er Victo⸗ rinen einige Augenblicke allein fand. Voll Freude eilte das Maͤdchen, ſowie er in den Salon trat, auf ihn zu, um ihm zu ſagen, daß ihre Ver⸗ wandten ſogleich erſcheinen wuͤrden; hierauf aber begann ſie ihm zu erzaͤhlen, wie ſehr ſie ſich bei


