da ruͤhrte ihn plotztich der Schlag und er konnte nun das Zimmer nicht mehr verlaſſen. Ich zit⸗ terte vor ſeinem Tode... uns war ein anderes Uungluͤck beſchieden!... Ungefaͤhr zwei Monate nach dieſem Unfalle ſagte er eines Abends zu uns:„Ergeben wir uns in den Willen der Vorſehung, ihre Wege ſind dunkel... ich hoffte meine Richte erziehen zu koͤnnen, aber ich fuͤhle es, dieſe Freude ſoll mir nicht werden; ich muß ſie den Haͤnden Anderer anvertrauen.“ — Was ſagen Sie! rief ich aus, wir werden uns nie von Ihnen trennen. Vietorine, die damals elf Jahre zaͤhlte, rannte nach ſeinem Lager hin und umſchlang ihn mit Thraͤnen, als wenn ſie jezt ſchon von ihm ſcheiden ſollte. Der Greis war tief ergriffen; wir Alle ſchwie⸗ gen einige Augenblicke.... Dann fuhr er fort: „Weine nicht, mein Kind; wir wollen jezt nicht weiter davon ſprechen; ich will Dich nicht be⸗ truͤben....“ Als wir uns endlich zuruͤckzogen und ihm eine gute Racht wuͤnſchten, da ſagte er mir leiſe, ich ſollte den andern Morgen fruͤh allein zu ihm kommen. Ich kam.. Sowie ich ihn erblickte, weinte ich auf's neue, denn
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


