Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

26 wieder etwas weder von Hrn. Kervon noch von dem Gelde gehoͤrt. Das machte jedoch Victo⸗ rinens Vater und Mutter nicht ungluͤcklich; ſie liebten ſich und das war ihnen genug. Ich wohnte bei ihnen, denn trotz der Achtung, die ich fuͤr Madame Duͤbrocard habe, ſo war ich doch immer lieber bei Madame Lorſay, meiner guten, lieben Clara. Die arme Victorine wurde fruh Waiſe; ſie war erſt drei Jahre, als ihre Mutter ſtarb; ihr Vater war ſchon fruͤher in einer jener Schlachten hinuͤbergegangen, in de⸗ nen wir damals immer ſiegreich waren. Das arme Kind kann ſich ſeiner Eltern nicht mehr erinnern, aber ich erzaͤhle ihr oft davon..... Sie waren ſo gut!. Sehen Sie, lieber Hr. Derey; ich hoffte, unſer Ungluͤck wuͤrde ſich wenden, wenigſtens ſoweit dies ein ſolches Un⸗ gluͤck vermag. Wir kamen zu dem Vormund von Victorine.... ihrem Großonkeldem Hrn. Belmont.... den braven Pfarrer zu St. Ro⸗ main, im Lande Caux. Er war der Einzige in der ganzen Familie, der Madame Lorſay keinen Kummer gemacht hatte. Der gute, recht⸗ ſchaffene Mann!.. er muß jezt ſehr alt ſeyn,