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waͤrmer und zuvorkommender noch wie jene, war ſie aber dafuͤr gegen Dauvert. Ratuͤrlich! Sie, die es liebte, immer zu glaͤnzen, immer bewun⸗ dert zu werden, ſie, die immer uͤber ihre Ta⸗ lente, ihren Geiſt, und ihre Schoͤnheit geprieſen ſeyn wollte, empfing von Georg zwar oft einen beſcheidenen, aber nie einen enthuſiaſtiſchen Lob⸗ ſpruch, waͤhrend Daubvert W muͤde werden konnte, ſie zu erheben.—
Rur einer Perſon im Hauſe ſchien Geſellſchaft Freude zu machen: das war Victo⸗ rine, jene arme Waiſe, deren Wohlthaͤterin ſich Madame Duͤbrocard zu ſeyn ruͤhmte. Mit innigem Vergnuͤgen wies ſie ihm ihre Zeich⸗ nungen vor, beſcheiden bat ſie ihn um ſeinen Rath, und Georg? von Natur ſchuͤchtern, war er es noch mehr in der Raͤhe dieſes Maͤdchens. Selten wagte er es, ſie anzureden, noch ſelte⸗ ner, ſie anzublicken. Eines Tages erlaubte er es ſich jedoch, ihr in Gegenwart ihrer Tante etwas uͤber eine ihrer Arbeiten zu ſagen; das brachte aber dem armen Maͤdchen eine Menge Verweiſe von Madam Duͤbrocard ein. Erſchro⸗ cken brach Georg nun ſogleich das Geſpraͤch ab


