Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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ſehn, welches er ſich gab, ſein feſtes Auftreten, ſein entſcheidender, manchmal ſchneidender, Ton verfuͤhrte ſie, ihn fuͤr eine wichtige Perſon zu halten. Rie bat ein Freund Georg verge

bens um einen Dienſt, nie ging ein Huͤlfloſer ungetroͤſtet von ihm; er ſelbſt ſuchte die Un⸗ gluͤcklichen auf, es war ſein ſchönſter Genuß, ihnen eine frohe Stunde bereiten zu koͤnnen; aber weit entfernt, mit dem, was er that, aus⸗ zuſtehen, verhuͤllte er es vielmehr in dem Schleier des Geheimniſſes. Herr Dauvert ſchlug dagegen mit großem Geraͤuſch Sammlungen fuͤr Arme und Unterzeichnungen zur Unterſtuͤtzung ungluͤck⸗ licher Familien vor; bei jeder Gelegenheit be⸗ dauerte er, nicht reich genug zu ſeyn, um ſei⸗ nem Herzen immer Genuͤge thun zu können. Wie ungerecht iſt das Schickſal! hieß es nun; keiner von dieſen Beiden iſt an ſeinem Platz. Wie wenig weiß der Herr Georg Dercy ſein großes Vermoͤgen wuͤrdig zu benutzen! welch einen edleren Gebrauch wuͤrde Hr. Dauvert davon machen! 6

Noch kuͤhler und zuruckhaltender gegen Georg, als ihre Eltern, war Mademviſelle Alphonſine;