Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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aus Hoͤflichkeit nicht widerſprechen? Freilich, Du kannſt uns nicht beiſtimmen, da Du in dem ge⸗ heimen Buͤreau eines Miniſters arbeiteſt. Georg erwiederte, daß ſeine Stelle keinen Einfluß lauf ſeine Meinungen habe.Wie! da biſt Du einer der Unſern?Das gerade nicht, ſo wie auch keiner von der andern Seite. Ich bin ge⸗ wohnt im Betreff der Politik, ſo wie in allen andern Dingen, meiner eignen Ueberzeugung zu folgen, und da iſt es denn ſchon oͤfters geſche⸗ hen, daß ich die eine wie die andere Partei habe tadeln muͤſſen. Wollte Gott, es gabe überall nur eine, die fuͤr das oͤffentliche Wohl. Hm, erwiederte Herr Duͤbrocard,die Par⸗ tei des offentlichen Wohls, iſt das nicht die unſere? Der gute Mann dachte bei ſich, das iſt auch einer von den Philoſophen, die Alles beſſer wiſſen wollen und Dauvert fand, daß ſein alter Kamerad noch eben ein ſolcher Einfalts⸗ pinſel war, wie einſt auf dem Collegium.

Man begab ſich jezt in das Geſellſchaftszim⸗ mer zuruͤck, wo Madame Duͤbrocard, der die Politik weniger am Herzen lag wie ihrem Ge⸗ mahl, Sorge trug, die Talente ihres Tochterchens