die Andern, mit Victorinen uͤber ihre Zeichnun⸗ gen unterhielt. Das Geſpraͤch kam nun auf Politik; dies war das Feld, auf welchem Herr Důbrocard glaͤnzte und wohin er ſeine Gaͤſte ſtets zu fuͤh⸗ ren wußte, um ſich zeigen zu koͤnnen. Mit vielem Wortſchwall kuͤndigte er ſich als eine der feſteſten Saͤulen der liberalen Partei an; Herr St. Firmin ging noch weiter wie er, und Dauvert uͤbertraf im Liberalismus alle Beide. „Ja!“ rief er aus,„trotz meiner Geburt, trotz meinem alten Adel, verkenne ich die Fort⸗ ſchritte des Lichtes unſers Jahrhunderts nicht, und ich ſtehe keinen Augenblick an zu erklären, daß ich ein abgeſagter Feind aller alten Vor⸗ urtheile bin.“ Der Schlaue wußte ſein Spiel hier ſehr gut zu ſpielen; indem er ſich als Edel⸗ mann ankuͤndigte, gefiel er der Mutter, indem er ſich fuͤr einen Feind alter Vorurtheile er⸗ klärte, gefiel er dem Vater; er ſchlug gleichſam hier zwei Fliegen mit einer Klappe. Georg hatte bisher geſchwiegen.„Nun, was ſagſt denn Du?“ begann Dauvert;„Du ſprichſt ja gar nicht, oder willſt Du uns vielleicht nur
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