Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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glänzen zu läſſen. Alphonſine mußte ſich an den Fluͤgel ſetzen; jezt gab es fuͤr Dauvert keine Politik mehr; er bat, er flehte, er be⸗ ſchwor die junge Schoͤne, ihm einen ſo hohen Genuß zu gewaͤhren; er ſelbſt oͤffnete den Fluͤ⸗ gel, er ſuchte die Roten hervor, kurz, er zeigte einen ſo geraͤuſchvollen Eifer, daß man noth wendig die Bitten der andern Perſonen ganz uͤberhoͤren mußte. Die Schoͤne praͤludirte, und

nun gerieth er in Extaſe; ſie ſang, o! mein

Himmel, welche Stimme! welch ein Ausdruck! welch eine gottliche Methode! Wie haͤtte Georg, der beſcheidene, ſchuͤchterne Georg, noch ein Wort in dieſem Strome von Complimenten finden koͤn⸗ nen? Auch war er, wir muͤſſen es ehrlich ge⸗ ſtehen, waͤhrend dieſem Geſange und ſelbſt waͤh⸗ rend einem Duett, das Dauvert mit Alphon⸗ ſinen vortrug, blos, wie dieſer ſagte, um die liebenswuͤrdige Saͤngerin noch mehr aufzumun⸗ tern, mit ganz andern Dingen beſchaͤftigt; voll Mitleid und Theilnahme hingen ſeine Blicke an der armen Victorine, gegen welche die Tante immer in einem ſtrengen, verweiſenden Tone ſprach, gegen welche ihre Couſine ſelbſt nur