Teil eines Werkes 
1. Band (1825)
Entstehung
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In dem Augenblick, als die beiden Freunde die Centralſchule verließen, ſchworen ſie ſich eine ewige, unwandelbare Freundſchaft zu. Dauvert reiſete in die Touraine und verſprach Georg, fleißig zu ſchreiben; dieſer gab, zu ſei⸗ ner Mutter zuruͤckkehrend, daſſelbe Verſprechen und kam ihm auch nach. Er ſchrieb mehr⸗ mal an den Freund, da er jedoch nie eine Antwort erhielt, ſo ließ er es am Ende auch ſeyn.

Bei dem Tode von Georgs Vater war die Mutter ihm zur Vormuͤnderin ernannt worden und ſein Onkel, vaͤterlicher Seite, hatte das Ge⸗ ſchaͤft uͤbernommen, das kleine Erbtheil des Verwaiſten zu verwalten. Frau Derch, die ihrem Manne in ſeinen laͤndlichen Beſchaͤfti⸗ gungen einſt treulich beigeſtanden, fuͤrchtete, jetzt allein ihnen nicht gewachſen zu ſeyn, und ſuchte ſich dieſerhalb einen Pächter, dem ſie das Ganze uͤbergab. Georgs Familie beſtand da⸗ mals aus ſeiner Mutter, ſeinem Onkel, und zwei Vettern, Soͤhne von ein Paar verſtorbe⸗ nen Schweſtern ſeines Vaters. Sein Onkel, Hr. Wilhelm Derch de Saint⸗Firmin, war