swanzigſten Jahre an, ob; allein, jemehr Siege wir erfochten, jemehr Soldaten brauchten wir auch. Bis hieher war Dauvert von einem gewaltigen martialiſchen Eifer ergriffen geweſen; er brannte ordentlich vor Kampfbegier; jetzt aber auf einmal paſſirte ihm ein großes Un⸗ gluͤck; ſein Geſicht wurde ſchwach und immer ſchwaͤcher und bald ſo ſchwach, daß er nicht anders mehr wie durch eine Brille ſehen konnte. Der ehrliche Georg beklagte ſeinen Freund ganz aufrichtig uͤber einen Unfall, der ſeinem Heldenberufe ſo ſchmaͤhlig in den Weg trat, denn es ſtand zu befuͤrchten, daß Dauvert wegen ſeines kurzen Geſichts fuͤr unfähig zum Dienſt erklaͤrt werden wuͤrde. Einige Andere meinten zwar dagegen, Dauvert ſpiele zugleich den militäriſchen Eiſenfreſſer und den Kurzſich⸗ tigen; aber Georg hielt dies fuͤr boͤslichen Spott und ereiferte ſich ſehr gegen die Ver⸗ äumder ſeines Freundes. In der That er⸗ hielt Dauvert auch bald wegen ſeiner ſchwa⸗ chen Augen den Abſchied, und da Georgs Va⸗ ter ſtarb, ſo widerfuhr dieſem, als einzigem Sohne, ein Gleiches,
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