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augenblicklichen unzulänglichen Beleuchtung als ein Mei⸗ ſterwerk der Schnitzkunſt ſich darſtellenden elfenbeinernen Chriſtusbilde darüber ſtund in der anvern entgegengeſetzten Ecke ein koſtbarer Toilettentiſch mit einem aus einer
Stahlplatte geformten Stellſpiegel gegenüber. Dem Weih⸗
waſſerfäßchen am Eingange, mit den Palmenzweigen da⸗
hinter, hingen eine italieniſche Laute und eine der
ſchwarzen Halbmasken, wie ſie die vornehmen Damen
in Italien zu ihren galanten Abenteuern zu tragen pflegten,
faſt zur Seite. Fächer, Handſchuh, künſtliche und natürliche
Blumen lagen bunt über die umherſtehenden Seſſel und
alle Geräthe verſtreut. Sicher, daß bei aller Pracht und
Verſchwendung nur eine Italienerin ſich in einem eine ſo fremdartige Zuſammenſtellung bietenden Raume hei⸗
miſch zu finden vermochte. Einem gereiften Manne wür⸗
den indeß gerade die Eigenheiten dieſes Zimmers einen tiefen Blick in den glühenden und leidenſchaftlichen Cha⸗ rakter ſeiner Eignerin, wie einen ſchwerlich fehlgreifenden Schluß auf deren Vergangenheit gewährt haben.
„Sie ſchweigen, Olympia“, nahm der Herzog mit tiefſter Innigkeit das Wort.„So vermag denn nichts, gar nichts Sie von meiner glühenden Leidenſchaft zu überzeugen? Wie oft ſoll ich es Ihnen verſichern, was gelten mir die Welt, was der äußere Glanz und Schim⸗ mer! Ich verlange ja nichts als Ihre Liebe Einſt, ja
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