ſt du nie gelangeh. ot dich Gut, die dich nach ſem Be⸗ vielmehr koͤnnen: Seele iſt vernunf⸗ ältniſſen, oßen Be⸗ hat,/ ſo die Ge⸗ ie genieſ⸗ em Ve⸗ Beſtin⸗ dein Va⸗ und voll⸗ Venn w ein Herj ſinnt e, dann an Gott noch⸗ wos 6r
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zu quaͤlen und zu ſtrafen, ſondern daß er ſie ſtets braucht als nothwendige Heilmittel der Geſundheit deiner Seele, daß es ganz unmoͤglich iſt, nach dem ausdruͤcklichen Ausſpruch Jeſu, ohne Leiden und Trub⸗ ſal in das Reich Gottes einzugehen, und haſt du dir die Gruͤnde, warum dieß unmoͤglich iſt, feſt einge⸗ pragt, ſo wird zwar der Druck deiner Leiden nicht aufhoͤren, aber ſie werden dir weniger ſchmerzhaft ſeyn, du wirſt ſie mit Gehorſam und Unterwerfung unter den Willen deines Vaters, der ſie dir auflegte, tragen, und du wirſt dadurch der chriſtlichen Voll⸗ kommenheit näher kommen.
Die ſeligſte Folge eines oͤftern vernuͤnftigen Nachdenkens uͤber Gott wirſe du endlich in der ſo furchtbaren Stunde des Todes empfinden. Dann wird es dir Muth zu ſterben verleihen, und dir die Gewißheit desjenigen empfinden laſſen, was du hier geglaubt und gehofft haſt. Ja, o Gott, du Treuer und Wahrhafter, dann, wenn mich dereinſt alles verlaßt, dann wirſt du mich nicht verlaſſen. Ich habe hier erkannt, daß du mich zu einer ſeligen Unſterblichkeit erſchaffen haſt; dein Wort hat es mir verheißen, daß mein Koͤrper aus ſeinen zerſtoͤrten Truͤmmern mzit herrlicher hervorgehen, daß er mit meinem unſtekblichen Geiſt wird wieder vereiniget werden, und vereinigt mit ihm an ewiger Vollkom⸗ menheit wachſen ſoll. Du biſt der Treue und Wahr⸗ hafte, du kannſt nicht täuſchen. Du biſt die Liebe, und jede Veränderung meines Seyns, die du uͤber mich verhaͤngſt, muß alſo auch Beweiß deiner Liebe
ſeyn.


