Teil eines Werkes 
Zweyte Abtheilung (1798)
Entstehung
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nmerhei⸗ o iſt doch ihm, dem nvermi⸗ ige Vor⸗ nur das⸗ ott ſag, davon ju ndig ge⸗ ge, noch chwachen

Folt be⸗ ſeines ſchiftige gen Be⸗ mit Gott zu erfor⸗ 7 Gott ſo gürig, lle dieſ auf nih nnen ſie en mich aber ſe e Mora⸗ Einfluß ber Got bente

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denke oder ſpreche, leeres Vernunfteln und Geſchwaͤß, ſo muß ich bey meinem Nachdenken uͤber Gott mi hauptſaͤchlich mit Unterſuchung der Frage beſchaͤft gen: In welcher Verbindung, in welchen Verhaͤit⸗ niſſen ſtehe ich mit Gott? Iſt er mein Schoͤpfer? Kann ich ohne ihn beſtehen, oder bedarf ich ſeiner? Iſt er mein Geſesgeber, und hat er mir Geſetze ge⸗ geben? Trägt die Religion, zu welcher ich mich be⸗ kenne, mir ein neues Verhältniß zwiſchen ihm und mir vor, von welchem mir die Religion der Vernunft nichts ſagt? Was habe ich von ihm zu hoffen? Was habe ich von ihm zu furchten? An alie dieſe 8*

Fragen erinnern uns die Worte des Apoſtels: Von ihm, und durch ihn, und in ihm ſind alle Dinge.

Die Unterſuchung und richtige Beantwortung aller dieſer Fragen iſt das vorzuglichſte Ziel unſers vernuͤnftigen Nachdenkens uͤber Gott. Wir muͤſſen oft, gruͤndlich, und mit luſt daruͤber nachdenken, wenn wir uns von Gott richtige Vorſtellungen und Begriffe machen wollen. Wir muͤſſen die deutlich⸗ ſten Ausſpruͤche der Vernunft und der Offenbahrung uber dieſe Fragen ſorgfältig ſammeln, ſie unſerm Ver⸗ ſtand feſt eindrücken, ſie von allen Seiten erwägen, und auf die Folgen, die fuͤr uns daraus herfließen, genau Acht haben. Nur auf dieſe Art wird unſer Naͤchdenken uͤber Gott der Grund einer vernuͤnftigen Gottesverehrung. Ihre Unterſuchung und genaue Beantwortung gewährt uns weit mehr Nutzen, als

die ſcharfſinnigſte Demonſtration von dem Daſeyn Got⸗

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