et Glick⸗ es getren rer Frel⸗ Kunmets der keiden m Böſen uten kein möglich
ülfsmit⸗
ſo iſt es sthum in
nthehelch
den und
Jgend, sthum in . Jließt es dieſe ochsthum entbehten den Per⸗ iebe des ſcheiden⸗ n an der enklichen zigen! SGunft tömen!
und
263
und Liebe des Nächſten, Bereitwilligkeit ihm zu hel⸗ fen, Aufopferung unſers eignen Vortheils zum Be⸗ ſten unſers armen Nächſten, auf welchen wir mit Verachtung herabſehen, ſoll Eingang in unſere Her⸗ zen finden? Wir muͤßten uns ſelbſt nicht kennen, wenn wir uns dieß einbilden wollten. Nein! wenn ich ſelbſt leide, dann fuhle ich auch die Leiden meines Naͤchſten, und nutze gern jede Gelegenheit, ſie zu vermindern. Wenn mich jedes irdiſche Gluͤck ver⸗ läßt, dann halte ich mich deſto feſter an ihn, den Allmaͤchtigen, deſſen Huͤlfe mir nichts rauben kann. Nur durch Leiden lerne ich Geduld, und Beſcheiden⸗ heit usd Demuth lehrt mich nur der Unbeſtand des irdiſchen Glucks, den ich oft erfahren babe. Sehet, meine Geliebten, ſo uͤben uns Leiden und Truͤbſale in jeder chriſtlichen Tugend, damit wir deſto vollkomm⸗ ner werden.
Ja, betrachtet ihn nochmals, den Leidenden, welchen der Herr zuͤchtiget, weil er ihn lieb hat. Se⸗ het, wie willig er alles irdiſche Gluͤck aufopfert, wenn es ihm an der Erlangung dieſer oder jener Tugend hindern koͤnnte, weil er den Werch dieſer Tugend kennt, und ſie allein ſeines unſterblichen Geiſtes wuͤr⸗ dig hält. Vergleicht mit ihm jenen Liebling des Gluͤcks, und unterſucht, welcher von beyden reicher an chriſtlichen Tugenden iſt. Bewundert ſeinen Muth, ſeine Feſtigkeit, mit welcher er auch unter dem härteſten Druck der keiden an dem Guten hängt, und fragt euer eignes Herz⸗ ob er dieß thun wuͤrde,
wenn


