8 Vollendung dieſer Erziehung. Schon in dem erſten Nachdr Kinderſtande der Natur unterwarf Gott die Sinn⸗ ſtus; u lichkeit des Menſchen dem Moralgeſetz. Durch Be⸗ kommn folgung dieſes Geſetzes ſollte der Menſch immer mehr bohrne und mehr die Herrſchaft uͤber ſeine Sinnlichkeit be⸗ lehrte, haupten und ſich der Erreichung ſeiner Beſtimmung licen naͤhern; durch Vernachläßigung deſſelben mußte er volkom dieſe Herrſchaft verlieren, ſich von der Erreichung men iſt ſeiner Beſtimmung entfernen, und dadurch elend Belehr und ungluͤcklich werden. Nach dem Zeugniß einer um dit glaubwuͤrdigen Geſchichte wich der Menſch von dieſem ſammle Sittengeſetz, das ihn ſein Schoͤpfer gab, ab, und jen S ward elend. Dieß i Indeſſen, ſo groß der Verfall der Sittlichkeit 3 D der menſchlichen Natur war, und warlich! die Ge⸗ Hezn ſchichte giebt uns ein trauriges Bild davon! ſo ließ Kiſt ſich doch der Funke der Moralität, zu welcher den dinen Menſchen das edelſte Geſchenk, das ihm ſein Schö⸗ den pfer verlieh, ſeine Vernunft, aufforberte, nie ganz Prryl erſticken. Faſt in jedem Zeitalter des Menſchenge⸗ Gun ſchlechts hat es gute, weiſe Menſchen gegeben, welche hurh ihr Geſchiecht aufforderten, ſeiner moraliſchen Be⸗ iekun ſtimmung gemãß zu handeln. Nur war ihre Stimme bald lauter, bald ſchwächer, ihre Aufforderung oft t mit mehr Irrthum, als Wahrheit, vermiſcht. ſ Kein Lehrer des Menſchengeſchlechts hat jedoch 3 dieſe Aufforderung zur Moralität, als den einzigen ſiſhe Weg zu Erreichung ſeiner Beſtirmung, an daſſelbe gun mit mehr Eifer, mit mehr Wahrheit, en Nach⸗
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