Lie wir
rde ich
ge mit⸗
ndiges ortreff⸗ beſſer konnte, Rein⸗ erkſam, ſoh— ach der Grads timmt, u jeder n Ver⸗ ing des wiewohl chriſten uf euer h Nit⸗ r můßt eiten er⸗ oral in ang ke⸗ zuleiun⸗ ſſen nulr
urul des
hriſten⸗
7
Chriſtenthums, die mit der Abſicht dieſer Schrift in engerer Verbindung ſtehen, mittheilen; und ich wuͤnſche, daß ſie einen Einfluß in euer praktiſches Chriſtenthum haben moͤgen. Dieſe Bemerkungen beſtehen in folgenden Fragen und ihren Beantwor⸗ tungen:
Was iſt das Grundgeſetz der ganzen chriſtlichen Moral? Was iſt der Endzweck dieſer Moral?
Iſt ein Unterſchied zwiſchen der Motal der bloßen Vernunft und der Moral des Chriſtenthums vorhanden, und worinne beſteht derſelbe?
Wie und auf was fuͤr Art muß der Menſch ſich durch die Moral des Chriſtenthums bilden?
Wozu muß er ſich durch dieſelbe bilden?
Laßt uns dieſen Fragen und ihren Beantwor⸗ tungen einige Aufmerkſamkeit ſchenken. Was iſt das Grundgeſetz der chriſtlichen Moral? Ein mit Vernunft begabtes Geſchoͤpf kann keinen andern Zweck ſeiner Handlungen haben, als Moralität; denn ohne Moralität handelt es nie frey, ſondern nach Inſtinkt, und ohne Freyheit giebt es keine Ver⸗ nunſt. Ward alſo der Menſch von Gott mit Ver⸗ nunft erſchaffen, ſo mußte bey dem goͤttlichen Plan der Erziehung des Menſchengeſchlechts Entwickelung der Moralität deſſelben die Grundlage dieſer Erzie⸗ hung ſeyn. Und ſie iſt es auch vom Anfange an wirklich geweſen, und wird es auch bleiben, bis zur
Vollen⸗
—,—— ————


