npfin⸗ zum luſtig der rſchſ. dieſe ver⸗ tigen Renſt⸗ ugend ndere reffen, miß⸗
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nicht nden Hlau⸗ luß. vorge⸗
chriſt⸗
hobe, 3
ub⸗ und
und es kommt hierbey auf eure eigene Ueberzeugung an, in wie fern mein Glaube auch euer Glaube ſeyn kann. Waͤre indeſſen dieſes Bekenntniß noch ſo vollſtaͤn⸗ dig, waͤre es noch ſo ſchriftmaͤßig: ſo macht dieß alles, wie ich euch ſchon geſagt habe, nicht das Weſentliche des Chri⸗ ſtenthums aus. Man kann die richtigſten reinſten Be⸗ griffe von allem demjenigen haben, was die Religion Jeſu Chriſti in ſich enthaͤlt, und man kann doch nichts weniger, als ein wahrer Chriſt ſeyn. Im Gegentheil, kann man ſich von dieſer oder jener Lehre Jeſu eine irrige Vor⸗ ſtellung machen, und ſich gleichwohl eines aͤchten prak⸗ tiſchen Chriſtenthums befleißigen. Das, was euch zu wahren Chriſten macht, iſt alſo nicht Glaube allein, der in der Erkenntniß dieſer oder jenen Wahrheit der chriſtlichen Religion und in der Ueberzeugung von die⸗ ſer Wahrheit beſteht, nein! es iſt das Thun, welches aus dieſem Glauben entſprießt. Das wahre Chriſten⸗ thum beſteht darin, ſo zu hondeln, wie dieſer Glaube es von euch fordert. Ohne Heiligung wird niemand den Herrn ſchauen. Euer ganzes Beſtreben muß alſo dahin gerichtet ſeyn, dem Sittengeſetz der Lehre Jeſu gemaͤß zu handeln. Dieß reinſte Sittengeſeß, muͤßt ihr vor allen Dingen genau kennen lernen.
Ihr wißt bereits, daß das erſte Princip, auf welches dieſes Sittengeſetz ſich gruͤndet, Liebe zu Gott und ſeinen Menſchen iſt. Dieſe biebe zu Gott und ſeinen Menſchen iſt untheilbar, denn wer ſeinen Bruder nicht liebet, den er ſieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht ſieht? Und wer da
S ſagt,


